Das Sieben – ein Gesundheitshotel

 

Unser nächster Partner ist ein Gesundheitshotel inmitten des “Wellness-Dorfes” Bad Häring, nahe Helene’s Heimatortes Kufstein. 1951 war die Geburtsstunde vom Gesundheitstourismus in der Region, als man eine Sulphur Quelle entdeckte. 

Das Sieben ist ein Gesundheitshotel, aber keine Klinik. Es werden eine Vielzahl an Therapien und Gesundheitspaketen angeboten. Ob man nach einer speziellen Behandlung, Reha-Therapie, Entschlackungskur oder einfach nur nach einem erholsamen Urlaub sucht – im Hotel Das Sieben wird man fündig. 

Willkommen in Ihrem Gesundheitshotel.

Das Sieben repräsentiert die sieben Elemente eines ausgeglichenen Lebens: Leben, Seele, Gesundheit, Essen, Schlaf, Erholung, Natur. 

Die sieben Elemente.

Ein gesunder Urlaub muss nicht unbedingt anstrengend sein. Wenn du denkst wie ich, steht für dich ein entspannter Urlaub gleich mit Genuss auf allen Ebenen (auch das ist hier möglich), aber wenn du deinen Urlaub hier verbringst wirst du auf eine subtile Art und Weise dazu ermutigt gut zu deinem Geist, deinem Körper und deiner Seele zu sein. Das heißt also genießen, aber nicht sündigen – und das tut dir gut.

Einchecken in deinem Gesundheitshotel

Wir machten den Check-In und das freundliche Personal hieß uns Willkommen mit dem Angebot unser Auto zu waschen – als ob sie unsere Gedanken gelesen hätten. Wir hatten nämlich gerade davon gesprochen wie dringend es nötig wäre. Großartig.

Beim Check-in fiel mir gleich die große Gruppe auf, die gerade von einer vom Hotel organisierten Schneeschuh-Tour zurückkam. Das ist nur eine von vielen Fitness Aktivitäten die du im Das Sieben ausprobieren kannst. Auch wir haben uns das natürlich nicht nehmen lassen, mehr dazu später. 

Der große, offene, lichtdurchflutete Eingangsbereich lud mit gemütlichen Sitzgelegenheiten zum Verweilen und Lesen der zahlreichen Gesundheitsmagazine und -bücher ein. 

Eine Auswahl an Büchern für dich.

Ein angenehmer Holzgeruch zog sich durch das ganze Hotel, was zusätzlich zu einer entspannten Atmosphäre beitrug – als wäre man in einer Holzhütte mitten im Wald. 

Das Zimmer war geräumig, charmant eingerichtet und mit einem bezaubernden Ausblick auf den Pool, den Wald und die schneebedeckten Hügel und Berge im Hintergrund. Sowas findet man sonst nur auf Postkarten, einfach traumhaft.

Unser Zimmerur.

 

Unser Ausblick.

Als Willkommensgeschenk gab es gesunde Snacks und eine Flasche Römerquelle. 

Der Boden in der Dusche bestand aus lauter kleinen Fliesen, was sich bei jedem Mal Duschen wie eine kleine Fußmassage anfühlte. Im Zimmer und Bad fand man kleine Gesundheitstipps verstreut, die man befolgen konnte, oder eben auch nicht. 

Therapie

Wir bekamen beide unsere persönliche Therapiesitzung. Auffällig im Wellness-Bereich ist die Großräumigkeit und die Vielzahl an Therapie-Räumen. Man bekommt das Gefühl, dass dieses Hotel viele Gäste beherbergen kann, aber gleichzeitig merkt man keine Menschenmassen. Wir sahen bis zum Abendessen nicht viele andere Gäste.

Helene fand ihr Lavendelbad wundervoll – mit ein paar Kerzen und abgestimmtem Licht wäre es perfekt gewesen. 

Meine Massage war hervorragend, die beste die ich je hatte. Der Masseur bearbeitete Stellen an meinem Rücken die noch nie massiert wurden, mit einer für mich völlig neuen Technik. Und da ich noch Verspannungen spürte von meinem Aufstieg mit dem Splitboard zur Nordkette, war das der perfekte Ausgleich. 

Zieh deine Schneeschuhe an

Nachdem wir die Schneeschuh-Gruppe gesehen hatten, mussten wir es auch probieren. Die Schneeschuhe und Stöcke wurden vom Hotel zur Verfügung gestellt. Die Wege waren gut gekennzeichnet und ohne große Schwierigkeiten begehbar. 

Helene beim Schneeschuh-Wandern.

Wir wanderten in der Abenddämmerung mit keiner einzigen Wolke am Himmel durch den lockeren aber recht tiefen Schnee – ein gutes Training für die Beine. 

Der Sonne entgegen.

Es war keine Menschenseele unterwegs und wir wanderten dem charmanten Dorf Bad Häring entgegen, das malerisch am Fuße des Pölvens liegt. 

Bad Häring in der Abenddämmerung.

Die Sonne war bereits untergegangen aber der Himmel war immer noch mit wundervollen blauen Farbtönen durchzogen. Es war gerade noch hell genug den Spuren zu folgen und unsere einstündige Tour über die sanften Hügel und wieder retour abzuschließen. 

Das Schneeschuh-Feld.


Im Wellnessdorf entspannen

Das großzügige Hallenbad hatte einen traumhaften Panoramablick auf die umliegenden Berge. Besonders empfehlenswert ist es, sich beim Sonnenuntergang im Außenpool bei einer Unterwasser-Massage oder einer Schwimmlänge zu entspannen. 

Das Hallenbad.

Der Saunabereich war großartig, mit einer Reihe von verschiedenen Saunas und Dampfbädern, einem täglichen Aufguss und sogar der Möglichkeit seinen eigenen Aufguss zu gestalten. Zur Abkühlung gabs einen eiskalten Pool zum kurzen Eintauchen und einer von Blicken geschützten Freiluftzone in der man sich im Schnee erfrischen kann.

Abkühlung im Schnee nach der Sauna..

Es gab eine Art Felshöhle wo frisches Eis produziert wird und verschiedene Themenduschen.

Das Fitnessstudio war recht groß und bot für jede Trainingsanforderung oder Rehabilitationsübung das richtige Gerät. 

Der Ausblick vom Fitnessstudio.

Es gab auch eine große Anlage speziell für Kneipp-Therapien, was dem Wellnessbereich noch zusätzlich etwas Besonderes gab. Leider war die Kneipp-Zone nur für eine Stunde am Tag zugänglich.

Die Kneipp-Anlage.

Viele Plätze luden zum Relaxen ein, so wie der Heuraum.

Der Heuraum.

Oder auch wie die Bank mit eingebauter Infrarotstrahlung und einem Panoramabild an der Wand.

Das Hotel war mit vielen inspirierenden Kunstwerken dekoriert, die zum Entspannen und Abschalten einluden.

Eines von vielen inspirierenden Gemälden..

Im Wellnessbereich gab es verschiedenste gesunde Snacks und natürliches Wasser aus Bad Häring.

Wasser aus dem Dorf.


Iss was dir schmeckt

Du hast eine große Auswahl an verschiedenen Speisen und Menüs für jedes Ernährungsbedürfnis. Ebenso bekamen die Gäste je nach Ernährungsweise im Restaurant ihren Platz, damit jemand auf einer Entschlackungskur nicht vom Essen auf den Tischen anderer in Versuchung geführt wird. 

Das “normale” Menü.

Ich kann zwar nur das “normale” Menü bewerten, aber das war auf jeden Fall ausgezeichnet. Ich war wirklich beeindruckt von den Aromen und der Qualität der Zutaten. 

Mein Hauptgang.

Beim Schlendern durch das Hotel, entdeckten wir eine Küche wo man Kochkurse buchen konnte.

Die Küche für Kochkurse.

Das Frühstück war ebenso fabelhaft, besonders mit dem einmaligen Ausblick.

Der Ausblick vom Speisebereich..


Vor unserer Abreise

Eine morgendliche Schwimmlänge war genau das Richtige, die Sonne ging hinter den Bergen auf und lies den Schnee glitzern, die Vögel zwitscherten und die Kirchenglocken läuteten. In dem Wellness-Dorf gibt es kaum Verkehr und so kann man dort dem stressigen Stadtleben entfliehen. 

Das Sieben bietet dir die Möglichkeit einfach du zu sein, sich seinem Geist, Körper und seiner Seele zu widmen und einfach frei zu sein. Wir empfehlen es dir wärmstens.

Ashley Wiggins.

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